Strukturbereinigung im Web 2.0

Barrierefreies Internet: Retter in der Not

Das Web 2.0 ist der Nachfolger des barrierenfreien Internets. Das barrierefreie Internet wurde nach dem Platzen der Dotcomblase erfunden.
Webworker sprachen vom barrierefreien Internet, wenn sie ihren KundenInnen ein Redesign schmackhaft machen wollten.

Web 2.0

Heute ist Web 2.0 Standard und das barrierefreie Internet ist Geschichte. Mittlerweile erstrahlt das Internet im Web-2.0-Look. RSS, Ajax und Blogs haben sich durchgesetzt.
Im Gegensatz zum barrierefreien Internet stecken hinter dem Web 2.0 mehrere eigenständige Technologien.
Foren und Portale gab es schon vor dem Web 2.0. Die viel gepriesene Interaktivität des Web 2.0 existierte schon in der Gründerphase des Internets.
Soziale Netzwerke funktionieren wie Foren. Die User haben ein Profil und können Nachrichten austauschen. Neu am Web 2.0 das die Interaktivität stärker genutzt wird und die User sich stärker positionieren.
Web 2.0 war hauptsächlich ein Hype. Bei vielen Investitionen ins Web 2.0 ging es um das Zocken. Mit der Finanzkrise ist das Geld verschwunden. Etliche Dienste wurden eingestellt und Projekte auf Eis gelegt.

Gewinner und Verlierer

Die Entwicklung bleibt auch nicht vor den grossen Netzwerken stehen. Es gibt nicht genug Platz für drei identische Netzwerke. Facebook, Myspace und Netlog kommen sich gegenseitig in die Quere.
Netlog kann sich halten, Myspace ist der Verlierer und Facebook ist der Gewinner. Entscheidend für den Erfolg eines Netzwerks ist die Technologie und die Usability.
Myspace wirkt wie eine billige Affiliate-Landingpage, die Applikation verschwindet hinter der Werbung.
Obwohl Netlog gut zugänglich ist, verhalten sich die Applikation störrisch.
Bei Facebook stimmt alles: Design, Usability, Funktionsumfang und die Reichweite.
Myspace muss den Preis für die Fehler der letzten Jahre bezahlen. Die User wandern auf Facebook ab und Myspace muss Personal entlassen.

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Autor: gedankenblitze  •  24. Juni 2009  • Rubrik: Digital •  Kommentare (1) • 
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Ein Kommentar zu “Strukturbereinigung im Web 2.0”

  1. Webkompetenz: Web 2.0 als Nachfolger des barrierefreien Internets?

    [...] zu verstehen. Und an jedem Blickwinkel ist immer auch was Wahres dran. Wohlan denn: Unter dem Titel Strukturbereinigung im Web 2.0 lässt der Gedankenblitzer aus der Schweiz ein paar Streiflichter wandern. Dabei hebt er mit einem [...]


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