Barack Obama und der Trick mit dem Goldpreis

Die Staatsverschuldung der USA hat gigantische Ausmasse angenommen. Per ende September 2009 wird die Staatsverschuldung 1.9 Billionen Dollar betragen und bis Ende 2019 auf 7.1 Billionen Dollar anwachsen.
Soviel Geld kann die USA niemals zurückbezahlen. Um die Schulden los zu werden, müssen sich Barack Obama und seine Mitstreiter einen Zaubertrick einfallen lassen.
Am elegantesten für sie ist es, wenn sich die Schulden in Luft auflösen und sie nicht zurückbezahlt werden müssen.
Wie es scheint, sind Barack Obama und seine Leute fündig geworden. In dem sie den Markt mit Dollars überschwemmen, entsteht automatisch eine Inflation. Je mehr Geld auf dem Markt ist, umso weniger ist es wert.
Weil der Geldmenge zunimmt und die Kreditwürdigkeit der USA darunter leidet, nimmt der Wert des Dollars ab. Je weniger der Dollar wert ist, umso kleiner wird die Schuld. In der Inflation steigen die Preise in dem Mass, in dem das Geld an Wert verliert.
Von der Inflation profitieren die Schuldner und die Gläubiger werden geschädigt.
Sowohl für den US-Staat wie auch dem US-Bürger ist die Inflation eine gute Sache. Die Schulden lösen sich über Nacht in Luft auf.
China ist der grösste Konkurrent und wie auch mit 681.9 Milliarden Dollar der grösste Gläubiger der USA. Wenn die Inflation die Schulden frisst, hat das für die USA den positiven Nebeneffekt, dass der Konkurrent China geschädigt wird.
Das einzige Problem, dass für die USA dabei entsteht, ist, ist dass mit dem Fall des Dollars, der Einfluss der USA schwindet. Zwar sind die USA am Ende schuldenfrei, aber dafür machtlos.
Damit es nicht so weit kommt, haben Barack Obama und seine Leute schon vorgesorgt. Eine angenehme Nebenerscheinung des Zerfalls des Dollars ist, dass der Goldpreis steigt. Je weniger Wert der Dollar ist ums mehr Wert ist das Gold.
In Nordamerika findet der grösste Goldrausch der US-Geschichte statt. Seit fünf Jahren wird intensiv nach Gold gesucht und in grossen Mengen gefördert.
Wenn es soweit das der Dollar nichts mehr Wert ist, werden ihn Barack Obama oder einer seiner Nachfolger fallen lassen. Über Nacht wird eine neue Währung eingeführt.
Das Gold, das es morgen benötigt wird, wird heute schon gefördert. Bis es soweit ist, wird die USA auf einen Berg reinen Goldes sitzen. Die USA werden wieder mächtig und reich sein. Die Gläubiger werden die Geprellten sein, sie verlieren nicht nur das Geld, sondern sie büssen auch an Macht und Einfluss ein.
Quellen:
Der stetige Abstieg des Dollars
Staatsverschuldung der USA – Wer sind die Gläubiger?
Knackt der Goldpreis die magische 1000-Dollar-Marke?
USA steuern gigantisches Rekord-Defizit an

Popularity: 23%

Verwandte Beiträge

Autor: gedankenblitze  •  9. September 2009  • Rubrik: Soziale Frage •  Kommentare (2) • 
Tags: , , , , , ,

2 Kommentare zu “Barack Obama und der Trick mit dem Goldpreis”

  1. Die Schweiz nach dem Zusammenbruch des Weltfinanzsystem | Gedankenblitze

    [...] ist die Wirtschaftskraft und Produktivität pro Kopf. Die USA würden am meisten vom Zusammenbruch des Weltfinanzsystems profitieren. Sie haben pro Kopf eine hohe Wirtschaftsleistung, die grössten Goldreserven der Welt und [...]

  2. 400 t Gold wird der Internationale Währungsfonds verkaufen | Kurz nachgedacht

    [...] und der massiven Geldschöpfung der Zentralbanken wenig Vertrauen schenken und in sichere, d.h. inflationsbeständige Anlagen wie Immobilien oder eben physische Edelmetalle [...]


Kommentar schreiben

Kommentar