Die Schweiz nach dem Zusammenbruch des Weltfinanzsystems
Die Frage ob das Weltfinanzsystem die Krise übersteht kann nicht beantwortet werden. Gefühlsmässig ist die Sache klar, das Gefühl sagt, dass das Leben weitergeht und die Welt, wie so oft mit einem blauen Auge davon kommt.
Rationell betrachtet sprechen mehrere Gründe für den Zusammenbruch Weltfinanzsystems. Einer der wichtigsten Gründe, die für einen Zusammenbruch sprechen, ist dass das Geld, die wahren Wirtschafts- und Machtverhältnisse verschleiert.
Das Geld konzentriert sich in Schwellenländer mit einer geringen Wirtschafts- und Industrieleistung pro Kopf wie China, Arabische Emirate, Saudi Arabien, Russland, Inden, etc.
In produktiven und entwickelten Ländern wie die USA, Deutschland, Frankreich, wachsen die Schulden, weil das Geld in die Schwellenländer abgeflossen ist.
Wenn das Weltfinanzsystem zusammenbricht, werden die wahren Machtverhältnisse wieder hergestellt. Entscheidend ist die Wirtschaftskraft und Produktivität pro Kopf.
Die USA würden am meisten vom Zusammenbruch des Weltfinanzsystems profitieren. Sie haben pro Kopf eine hohe Wirtschaftsleistung, die grössten Goldreserven der Welt und wären über Nacht alle ihre Schulden los.
Die Schulden hindern die USA daran, ihre wahre Macht auszuspielen. Vor diesem Hintergrund scheint es logisch das die Krise ihren Ursprung in den USA hat und die USA nicht viel gegen sie unternehmen.
Schon heute sorgen die USA für die Zeit nach dem Zusammenbruch des Weltfinanzsystems vor. Ungeachtet dessen das die US-Amerikaner über die grössten Goldreserven (28-Prozent der Weltreserve) der Welt verfügen, findet gegenwärtig der grösste Goldrausch in der Geschichte der USA statt.
Sobald das Weltfinanzsystem zusammengebrochen ist, sind die US-Amerikaner wieder die unangefochten Herren der Welt. Sie sind die Schulden los, besitzen am meisten Gold und die produktivste Industrie der Welt.
Die Schweiz ist gut gerüstet. Sie verfügt ober grosse Goldvorräte, eine produktive Wirtschaft und eine intakte Infrastruktur. Bricht das Weltfinanzsystem zusammen, wird weder die Produktivität noch die Infrastruktur schaden.
Alles, was mit dem Geld zusammenhängt, bricht zusammen. Die Schweizer verlieren ihre Ersparnisse und das Geld wird unwichtig. Die Schweiz wird wieder mehr der Vorkriegsschweiz gleichen, in der es weder Wohlstand noch Luftgeld gab.
An dem Tag, an dem das Weltfinanzsystem zusammenbricht, wird der Notstand ausgerufen. Die militärischen und zivilen Führstäbe werden für die öffentliche Ruhe sorgen und die Verteilung der Güter übernehmen. Für den Tag X lagern seit Jahrzehnten Notfallpläne in den Schubladen der Führungsstäbe.
Was nach dem Crash kommt, ist ungewiss, höchstwahrscheinlich werden der Tauschhandel und die Selbstversorgung einen höheren Stellenwert bekommen.
Wer sich wappnen will, der kann nicht mehr als den Notvorrat auffüllen, sich einen grossen Garten und Kleinvieh besorgen.
Stabiler Preis: Notenbanken erneuern Goldabkommen
Wikipedia: Goldreserve
Finanzlexikon: Goldreserve
Interessant zu wissen: Die weltgrößten Goldreserven besitzen die USA, gefolgt von Deutschland und dem Internationalen Währungsfonds. Teile der Goldvorräte der USA werden beispielsweise in Fort Knox gelagert. Der größte Teil des Goldes der USA lagert im Keller der Federal Reserve Bank von New York in Manhattan. Dort betreibt die US-Notenbank für rund 60 Staaten das mit 550.000 Barren größte Goldlager der Welt. Die weltweiten in Banken gelagerten Goldreserven belaufen sich auf etwa 30.000 Tonnen. Die gesamte, jemals geförderte Goldmenge wurde 2006 auf etwa 153.000 Tonnen geschätzt. Wikipedia

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Autor: gedankenblitze • 13. September 2009 • Rubrik: Soziale Frage • Comments (0) •