Warum Ueli Maurer mehr Geld braucht
Bei der Frage, ob die Armee mehr oder weniger Geld braucht, hat nichts zu tun mit der ihrem Bedarf oder der Bedrohungslage.
Die Armee wurde für den Einsatz im Inneren geschaffen. In der über 150 jährigen Geschichte der Schweizer Armee kam es zu keinem einzigen Gefecht gegen einen äusseren Feind.
Die Aufgabe der Armee ist es, die Ordnung und Sicherheit im Inneren aufrecht zu erhalten. Die Armee wurde mehrmals eingesetzt um unbotsmässige Arbeiter oder Emanzipationsbestrebungen im Inneren, zu unterdrücken.
Je mehr Geld eine Organisation hat, umso wichtiger ist sie. Geld und Einfluss sind aneinander gekoppelt.
Die Armee und die Landwirtschaft sind die Machtbasis der SVP. Um die Macht zu erhalten, versucht die SVP möglichst viel öffentliche Gelder für ihren Einflussbereich zu generieren.
Von dem Gesichtspunkt der Macht aus, ist es egal ob die Armee und die Landwirtschaft funktionieren. Wesentlich ist nur der mit dem Geld verbundene Einfluss.
Da Ueli Maurer dies öffentlich nicht sagen kann, versucht er den Eindruck von Mangel zu erwecken. Nach bewährter Bauernart jammert er, spart bei der Ausstattung der Soldaten und wirft das Geld für sinnlose Prestigeprojekte aus dem Fenster.
Die Zeiten haben sich geändert. Vor 30 Jahren bekamen die Landwirtschaft und die Armee widerspruchslos die Gelder, die sie verlangten. Heute gibt es erst Geld, wenn der Bedarf festgelegt wird und die Gelder zweckgebunden verwendet werden.
Weil die öffentlichen Kassen leer sind und kein Feind in Sichtweite ist, geht Ueli Maurer auf Jammertour. Er hofft mit Jammern dasjenige zu bekommen, was ihm nicht zusteht.
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Autor: gedankenblitze • 27. Oktober 2009 • Rubrik: Medien • Kommentare (0) •
Tags: Armee, Macht, SVP