SVP: Vom Wahnsinn umzingelt

Mit ders SVP ist es wie mit einem Geisteskranken beim dem sich lichte Momente, mit Momente der kompletten Geistesverwirrung abwechseln.
Bis vor Kurzem bestand Hoffnung, dass die Strategen der SVP lernfähig sind. Der kollektive Ausrutscher, den sich die SVP nach Abwahl von Christoph Blocher leistete, war nicht schön aber doch irgendwie entschuldbar.
Nach dem der wüste Streit vorbei war, trat eine Phase der Katharsis ein. Gedemütigt durch das klägliche Scheitern des Oppositonkurses, reihten sich die SVPler wieder in die Konkordanz und schworen nie mehr rückfällig zu werden.
Die lichten Momente der Vernunft die nach dem Schmidmobbing folgten boten Anlass zur Hoffnung. Anfänglich machte Ueli Maurer als VBS-Chef eine gute Figur. Alle waren froh einen fähigen Verteidigungsminister gefunden zu haben. Den Versuch aus der Schweizer Armee die beste Armee der Welt zu machen, nahm man Ueli Maurer sogar ab.
Seit einigen Wochen nehmen die psychopathologischen Tendenzen in der SVP wieder überhand.
Ueli Maurer wiedersetzte sich dem kollektiven Beschluss, einen vollständigen Sicherheitsbericht zusammenzustellen. Um für die Armee mehr Geld aus dem Parlament zu pressen, läuft Ueli Maurer nach bewährter SVP Manier Amok und will keine neuen Kampfflugzeuge anschaffen. Nicht weil er sie nicht brauchen würde, sondern weil sich Ueli Maurer weigert, konsequente Sparmassnahmen im VBS durchzuführen.
Der neuste Streich von Ueli Maurer ist der Versuch die Dienstpflicht und den Dienstumfang zu verlängern. Obwohl heute das Geld fehlt um die Soldaten im WK und in der RS sinnvoll zu beschäftigen, will Ueli Maurer die Dienstzeit verlängern.
Dem Mann ist nicht mehr zu helfen. Das VBS ist nicht fähig die Soldaten zu verköstigen, aber sie sollen mehr Dienstage leisten. Logisch wäre es zu erst die vorhandenen Dienstage voll auszuschöpfen und erst dann die Dienstzeit zu verlängern.
Mit seinem Verhalten macht sich Ueli Maurer selber zur Witzfigur. Wenige Monate, bevor der Wahlkampf 2011 beginnt, verscherzt die SVP den Kredit, den sie sich mühsam im Verlaufe des letzen Jahres aufgebaut hat.
Minarett-Initiative, Flugitrötzeln, Dienstzeitverlängerung und der Ausschluss von Peter Spuhler. Die SVP ist dieselbe unberechenbare Chaostruppe wie ehedem.
Das Tempo der SVP ist atemberaubend. Sie geht so schnell rückwärts, wie sie einst vorwärtsging.

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