Das Ende der Sozialpartnerschaft: Ringier, HP …

Die Sozialpartnerschaft und der soziale Frieden werden in der Schweiz die 2010er Jahre nicht überdauern.
Der Sozialabbau und die Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse hat zur Erosion der Sozialpartnerschaft geführt. Aller Orte hat eine neue Mentalität Einkehr gehalten.
Der Mensch wurde seiner Menschlichkeit beraubt und zu einem ökonomischen Objekt degradiert. Menschliche und wirtschaftliche Beziehungen basieren nur noch auf Geld.
Der Weissbuch-Neoliberalismus hat die SchweizerInnen gelehrt, dass es ausser Geld das durch Leistung erworben wird, nichts Relevantes im Leben gibt.
Im Sozialen ist überhandnehmende Gewalt der Ausdruck der entmenschlichten Verhältnisse.
Im Wirtschaftlichen ist die Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse der Ausdruck der Monetarisierung der zwischenmenschlichen Verhältnisse.
Nachrichten über Sozial- und Lohnabbau sind etwas Alltägliches. Jede Woche macht ein grosser Arbeitgeber Schlagzeile, der den Lohn reduziert und seine Angestellten schlechterstellt.
Wenn es der Tagesanzeiger oder der Blick ist, dann ist der Aufschrei gross. Wenn die Post die Pensen ihrer Angestellten um 10 Prozent bei gleichbleibender Belastung reduziert, dann nimmt niemand davon Notiz.
Der Sozialabbau wird in den nächsten Monaten intensiviert werden. Die missglückte Rettung der Banken verheisst nichts Gutes. Sobald die konjunkturellen Stützungsmassnahmen auslaufen, werden die Messer gewetzt.

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Autor: gedankenblitze  •  4. November 2009  • Rubrik: Soziale Frage •  Kommentare (0) • 
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